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Eines der Grundprinzipien von One Spirit besteht darin - wie Jeri erklärt hat - ein positives Bild der amerikanischen Ureinwohner zu fördern und ihnen zu helfen, die Gleichberechtigung zu erhalten, die das Geburtsrecht aller Menschen überall auf diesem Planeten sein sollte. Dazu gehört auch, den Missbrauch von Bildern, Namen und Beinamen zu beenden, die Menschen herabwürdigen, nur weil sie so sind, wie sie sind, oder weil sie so aussehen, wie sie aussehen.

Aber zurück zu den gestandenen Bikern, Baker und den anderen Leuten.

Während ihrer Ausbildung zur Sozialkundelehrerin an einer Sekundarschule entwickelte Leah Jerome während ihrer Collegezeit ein Interesse für das Cheyenne River Youth Project, einer Hilfsorganisation im Cheyenne River Reservat, die dem nicht unähnlich ist, was One Spirit im Allen Youth/Community Center entwickeln möchte. Im Jahr 2016 reiste sie nach South Dakota, um dieses Reservat zu besuchen, und verbrachte auch eine Woche auf der Pine Ridge Reservation. Fasziniert von der Kultur und Geschichte der Lakota und den Bedürfnissen der Oyate bestieg sie ein Flugzeug zurück nach New Jersey und versuchte, den Kontakt zwischen High-School-Schülern und Ureinwohnern Amerikas Wirklichkeit werden zu lassen.

Hier griff der wankelmütige Finger des Schicksals ein. Auf Leahs Rückflug kehrten auch zahlreiche Motorradbegeisterte von der berühmten Sturgis-Rallye zurück. Da sie selbst keine Motorradfahrerin war, suchte sie sich jemanden anderen, mit dem sie sich die Zeit vertreiben konnte. Wundersamerweise - wer sollte ausgerechnet von der Rez nach Hause fliegen, wenn nicht unsere Jeri Baker? Die beiden verstanden sich sofort und blieben in Kontakt, auch als Leah an der Pascack Valley High School zu unterrichten begann.

Interessanterweise liegt das Pascack Valley im Norden von New Jersey, dessen Name in der Sprache der Lenape „Ort der feuchten Graswiese" bedeutet. Natürlich waren auch die Lenape, wie so viele andere östliche Stämme, durch koloniale Besiedlung weitgehend nach Westen getrieben worden - und landeten in Ohio und Oklahoma.

Jeri wurde eingeladen, jedes Jahr mit den Schülern an der High School zu sprechen, und sie ermöglichte Skype-Anrufe zwischen Schülern und Angehörigen der Lakota, wodurch ein virtueller Kontakt zum gegenseitigen Nutzen für beide Seiten ermöglicht wurde. Leah war der Meinung, dass ein Club das beste Mittel sei, um diese Erfahrungen in einen Kontext zu stellen und auch Besuche in der Rez mit einzubeziehen. So entstand der One Spirit PV-Club, der es den Schülern ermöglichte, mehr über die Ureinwohner Amerikas und ihre Geschichte zu erfahren, sowie über die Art und Weise, in der es in der Vergangenheit mehr als schweren Unmut über ihre Behandlung gegeben hatte, die (neben Sklaverei und anderen humanitären Misständen) zu den beschämendsten Momenten in der amerikanischen Geschichte gehört. Der Name wurde gewählt, um die Rolle von One Spirit – nämlich die Oglala Lakota zu unterstützen - zu unterstreichen.

Aus den inspirierenden Aktivitäten des Clubs haben sich in letzter Zeit zwei Entwicklungen ergeben: Erstens fanden Spendenaktionen statt, die dazu führten, dass 10.000 Dollar an das Allen Youth/Community Center gespendet wurden. Diese Gelder werden für den Bau des Waschsalons verwendet, über den wir bereits früher geschrieben haben und der den Menschen in Allen, der ärmsten Stadt Amerikas, zum ersten Mal einen modernen, sauberen Ort zum Wäschewaschen bieten wird.

 

Bodenplatte Waschsalon Waschsalon fertig eingerichtet
Verlegen der Bodenplatte Fertig eingerichteter Waschsalon

Photo credit: Marianna Pereverten

 

In einer zweiten Aktion reagierten die Schülerinnen und Schüler (endlich) mit erhöhtem Bewusstsein auf den systematischen Rassismus, der sich gegen farbige Menschen richtet, und beantragten beim Pascack Valley Board of Education und Superintendent Eric Gunderson, den Maskottchennamen der Schule von „Indianer" (zusammen mit einer wirklich ekelerregenden, stereotypen Karikatur eines „Kriegers") in etwas zu ändern, das nicht von Natur aus unsensibel gegenüber den amerikanischen Ureinwohnern ist. Eine nahegelegene Highschool verbannte auch das Maskottchen „Cowboys" aus ihren Sportmannschaften und Insignien. Als ich mit Superintendent Gunderson sprach, drückte er aus, wie stolz er auf die Schüler sei, die eine so wunderbare Aktion durchgeführt haben.

 

Ich bin ein Nachfahre von Kriegern, die den Völkermord überlebt haben und kein Maskottchen.

 

One Spirit, Jeri Baker, und ich sind so stolz auf diese jungen Menschen, die hoffentlich das Vorzeichen einer kommenden Zeit sind, in der die Ureinwohner Amerikas nicht wegen ihrer einzigartigen und wertvollen Kultur und ihres Beitrags zur amerikanischen Gesellschaft gedemütigt, verunglimpft oder verspottet werden. Jeri hofft, dass wir unsere Kontakte zu Schülern in anderen Schulen und Gebieten ausweiten können, damit auch sie ein direkteres Verständnis für die Kultur, das Leben und die Probleme der amerikanischen Ureinwohner erhalten.

Es ist höchste Zeit.

 

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