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Eine unserer herausragenden Verbündeten ist Sarah Hamilton, die Eigentümerin der Website campchow.org sowie einer Ferienanlage und eines Restaurants im Gebiet Arrowhead im Norden von Minnesota: dies ist der Ort, an dem Ty Olson seine bemerkenswerte Reise durchführte und dabei mehr als 50.000 Dollar für das One Spirit Holzprogramm sammelte. Sie stellte das Essen für die Reise zur Verfügung, da die Firma Camp Chow luft- und gefriergetrocknete Lebensmittel in sehr guter Qualität für Camping herstellt.

Der Norden von Minnesota ist ein Urlaubsgebiet von ungewöhnlicher Schönheit. Aufgrund dessen kommen in der Sommersaison sehr viele Menschen, die Erholung in der Natur suchen hierher und genießen ihren Aufenthalt in den zahlreichen Ferienanlagen und an den vielen Seen, die es hier gibt. Da die einheimische Bevölkerung relativ gering ist, werden für die Betreuung der Touristen in den Ferienanlagen und Restaurants im Sommer mehr Menschen von außerhalb der Region benötigt.   

Sarah hatte den „großen Gedanken“, ein Programm aufzustellen, über welches junge Lakota von der Reservation in Kontakt mit Arbeitgebern im Gebiet Arrowhead kommen können, um gut bezahlte Jobs über den Sommer zu erhalten mit dem Hintergedanken, dass sich daraus vielleicht die eine oder andere Festanstellung ergeben könnte. Da die Arbeitslosenrate bei den jungen Lakota bei 80 % liegt, ist dies eine Möglichkeit für einige von ihnen, etwas Neues zu lernen, ein Abenteuer zu erleben und nach Pine Ridge zurückzukehren mit einer neuen Möglichkeit, den Oglala Lakota zu helfen.

Zusätzliche Aktivitäten und Unterricht sind als zusätzlich Bereicherung vorhanden sowie der Transport über ca. 800 Meilen (ca. 1.300 Kilometer) zwischen dem Landkreis Cook in Minnesota und der Reservation. Wandern, Kanu- und Kayakfahren, Camping und viele weitere Aktivitäten stehen den Jugendlichen offen, die an diesem Programm teilnehmen.

Eine Website wurde aufgesetzt, um es potentiellen Angestellten zu ermöglich, sich über die vorhandenen Arbeitsstellen zu informieren, welche Gehälter angeboten werden und wie sie sich mit den Arbeitgebern in Verbindung setzen können. Die Bewerbungen liefen direkt zwischen den Bewerbern und den Arbeitgebern in der normalen Weise ab, wie Bewerbungen und Vorstellungsgespräche gehandhabt werden. Auf der Website www.onespiritemployment.com gibt es alle Details für die Bewerber und auch Informationen über die vielen Aktivitäten für diejenigen, die angestellt werden.

Natürlich gab es noch einige zusätzliche Voraussetzungen für die jungen Leute (z. B. müssen Bewerber 18 Jahre oder älter sein). Neue Kleidung, Schuhe und Sachen für die Reise wie z. B. Koffer oder große Taschen sind Dinge, die die sieben jungen Lakota, die in diesem Jahr am Programm teilnehmen brauchten und wir hoffen darauf, dass unsere großzügigen Unterstützer uns evtl. eine Extraspende zukommen lassen, um One Spirit dabei zu helfen sicherzustellen, dass die neu eingestellten Lakota direkt mit der Arbeit anfangen können, wenn sie im Landkreis Cook ankommen.

 

Kayakfahren

 

Unser eigener unbezahlbarer Lakota Mitarbeiter Bamm Brewer hat kürzlich einen Artikel in der Lakota Country Times veröffentlich, aus dem hervorgeht, wie gut die ersten jungen Leute zurechtkommen. Dies ist ein Ausschnitt:

Das ist ein kurzer Erfahrungsbericht der Mutter einer Teilnehmerin namens Karin Eagle, den ich ihrer Facebook-Seite entnommen habe. Sie schrieb: „Ein harter Morgen für mich …. Ich bringe mein kleines Mädchen zum Flughafen, damit sie in Minnesota arbeiten und Unterricht bekommen kann. Sie fliegt zum ersten Mal und ich wünschte, ich könnte mit ihr kommen. Sie wird in diesem Sommer ein paar tolle Sachen machen und ich bin so stolz auf sie, weil sie den Mut hatte, etwas wie diese Chance zu ergreifen. Sie wird Neues lernen, eine starke Arbeitsmoral entwickeln, die in ihrer DNA ist und wenn sie zurückkommt, wird ihr das im College helfen. Man muß eine starke Person sein, um sein Heim zu verlassen und etwas derartig Neues und Unbekanntes anzupacken … aber sie ist mein Kind! Und Maya? Sie ist schon in Ordnung … sie hat dies und ich bin so unglaublich stolz auf sie! Vielen Dank an One Spirit, dass ihr unserer Jugend in Pine Ridge eine solche Chance gebt!“

Ein anderer Teilnehmer ist Zachary Goings. Ich hatte die Gelegenheit, Zack anzurufen und fragte ihn, wie es läuft und er antwortete mit einem Lachen: „Es ist ganz toll hier und ich würde gern hier bleiben.“ Ich konnte die Freude in seiner Stimme hören. Er hatte gute Menschen um sich herum. „Wenn Du aus der Reservation raus willst und andere Orte wie z. B. Minnesota kennenlernen möchtest, dann ist der Job richtig für Dich,“ sagte Zack. Bisher hat er als Kellner und Kassierer gearbeitet und wer weiß, vielleicht arbeitet er sich ja zum Holzversorger für die Lodge hoch. „Ich wollte schon immer neue Orte sehen und erkunden.“ Es sieht so aus, als ginge es ihm sehr gut und er würde den Sommer bereits genießen. Er sagte auch, er möchte ein Beispiel dafür geben, dass man rausgehen, neue Möglichkeiten finden und neue Welten erkunden kann. Mutig zu sein, hinauszugehen, Arbeit zu finden, in der Lage sein, etwas Geld zu sparen und am Ende des Sommers nach Hause zu kommen würde verhindern, dass einige unserer jungen Leute in Schwierigkeiten geraten.

Dieses Abenteuer ist es wert, dass man darüber spricht und das macht es zum Lakota Country Abenteuer der Woche. Wer hätte gedacht, dass es in Minnesota einen ganz besonderen Ort mit besonderen Menschen gibt, der Gun Flint Trail Road heißt. Laßt das Abenteuer beginnen.

Wie Sie sehen, geht es den jungen Lakota gut, insbesondere, wenn man in Betracht zieht, dass einige von ihnen noch nie von zu Hause weg waren, geschweige denn, je in einem Flugzeug gesessen haben. Sarah hatte einen wirklich „großen Gedanken“, der es jungen Lakotas ermöglicht, sich selbst zu helfen und wir schicken ein großes Wopila Tanka zu ihr für ihre Bemühungen und ihre Großzügigkeit. Bitte ziehen Sie in Erwägung, dieses lobenswerte Programm zu unterstützen, damit One Spirit in den kommenden Jahren, wenn das Programm erweitert wird, eine dauerhafte Möglichkeit hat, "LAKOTA YOUTH HELP THEMSELVES" zu helfen.

 

Pilamaya!

von Jim Drevescraft, Freiwilliger Autor

 

 

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