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Ein toller Tag beim Jubiläum der Schlacht von Little Bighorn
Von Bamm Brewer

 

Für mich hat dieser Tag eine besondere Bedeutung und ich möchte das auch in die Arbeit einfließen lassen, die ich für unsere Leute mache. Bei dieser Schlacht ging es darum, eine Lebensweise zu retten.

 

Es geschah am 25. Juni 1876. An diesem Tag waren die Lakota, die nördlichen Cheyenne sowie die Arapaho vereint. Ich war da und lief über das Schlachtfeld. Dabei fühlte ich großen Stolz auf meine Vorfahren und konnte die Geschichte, die hier passiert ist und die auch der Anfang vom Ende frei herumziehender Menschen war, förmlich mit Händen greifen.

 

Wenn ich an diesen Tag denke, denke ich daran, dass unsere Leute gewonnen haben und was dabei Gutes herauskommen kann, wenn die Menschen zusammenarbeiten. Für mich hat dieser Tag eine besondere Bedeutung und ich möchte das auch in die Arbeit einfließen lassen, die ich für unsere Leute mache. Bei dieser Schlacht ging es darum, eine Lebensweise zu retten. Bei dieser Art zu leben drehte sich alles um den Büffel und darum, in Harmonie auf den Plains zu leben. Als Verwandte mit allen anderen Menschen und den Tieren zu leben. Diese Lebensweise gibt es bei uns noch, aber manchmal kann es sehr schwierig werden, eine Balance zwischen der alten Lebensweise und der in der modernen Welt zu finden.

 

Jetzt, da ich hier sitze und diesen Text schreibe, bekomme ich Tränen in die Augen, wenn ich daran denke, welche großen Erfolge wir mit One Spirit erreicht haben. Auch wir haben zusammen Siege errungen. Das Schlachthaus ist fertiggestellt und in Betrieb. Der Kompaktlader, den wir dazu gekauft haben, erleichtert uns die Arbeit ungemein. Auf diesem Weg möchte ich mich ganz herzlich bei den Spendern bedanken, die diesen Kauf möglich gemacht haben. Es war sehr schwer für uns, große Tiere von Hand zu bewegen und dieser Kompaktlader macht die Arbeit für uns um so vieles leichter. Ich freue mich darauf, das Lebensmittelprogramm von One Spirit mit Fleisch zu beliefern. Zusammen können wir Großes vollbringen und zusammen können wir unsere Träume wahr werden lassen, selbst wenn wir mitten in einer Pandemie stecken.

 

Kürzlich gab es für uns einen großen Schrecken, daher habe ich nicht schon früher geschrieben. Die meisten meiner Familienmitglieder wurden positiv auf Covid 19 getestet. Meine Mutter ist noch im Krankenhaus, aber es geht ihr schon besser. Ich hatte schon befürchtet, auch infiziert zu sein, da ich bei ihr war, um ein Klimagerät zu installieren. Mein Testergebnis war jedoch negativ, es belastet mich aber doch sehr, dass so viele Personen in meiner Familie positiv getestet wurden. Sie mußten alle 14 Tage zu Hause in Quarantäne gehen und ich habe mit meinen Mitarbeitern das Schlachthaus äußerst gründlich gereinigt. Das Gute ist, dass wir im Schlachthaus generell sehr sorgfältig reinigen, so dass es kein großer Aufwand war und unsere Arbeit nicht groß beeinträchtigt hat. Trotzdem hat mich das Ganze sehr belastet. Es äußerte sich so, dass mir oft schwindlig war und ich auch einen Schwächeanfall hatte. Jetzt geht es mir aber wieder besser.


Ich kann nicht einfach nur schnell nebenbei Danke sagen, da es mir so viel bedeutet, dass Menschen zusammengekommen sind und dabei geholfen haben, den Traum, den Büffel zurückzubringen, zu verwirklichen. In dieser neuen Welt müssen wir uns anpassen und durchhalten. Wir müssen mechanische Hilfsmittel nutzen, wenn es sinnvoll ist. Es ist eine moderne Welt und mit reiner Muskelkraft kommen wir heute nicht mehr weit. Manchmal bin ich der Einzige hier draußen. In einer ländlichen Gemeinde fällt es immer wieder schwer, jemanden zu finden, der mal schnell mit anfassen kann. Außerdem ist das keine Arbeit für schwache Leute. Nicht alle hier auf der Reservation sind in der Lage, diese Arbeit zu verrichten, obwohl unsere Vorfahren immer als die Büffelleute bezeichnet wurden. Es ist eine moderne Welt. Die Dinge haben sich geändert, aber darum versuchen wir, unsere alte Lebensweise wiederzubeleben. Mit Ihrer Hilfe werden wir das auch schaffen. Es gibt immer mehr Leute, die mich nach Büffelfleisch fragen.

 

Es war ein Segen in harten Zeiten. Unser ganzes Land macht gerade einiges durch und daher danke ich Ihnen aus tiefstem Herzen, dass Sie uns so großzügig helfen. Vielen Dank an alle, Spender, Sponsoren und Jeri Baker. Ihr seid einfach unglaublich!

 

 
 

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